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Grillparty

Sicher grillen – So bleibt es ein Vergnügen

An lauen Abenden gerät so mancher Hightech-Kochtempel in Vergessenheit: Brutzeln über dem Feuer ist angesagt.

Mit sicheren Produkten und vernünftigem Verhalten bleibt das Partyvergnügen ungetrübt Jährlich erleiden 2.000 bis 3.000 Menschen in Deutschland schwerste Brandverletzungen beim Grillen, warnt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz. Oft sind Kinder betroffen, die ein Leben lang gezeichnet sind. "Kinder haben ihr Gesicht genau in der Höhe des Grillfeuers und sind in ihrer natürlichen Neugierde kaum zu bremsen. Deshalb Kinder immer beaufsichtigen", so Gesundheitsminister Eberhard Sinner. Doch nicht nur die Verbraucher, auch die Handeltreibenden sollen sensibilisiert werden.

"Wir wollen den Handel auch bewegen, nicht mehr unbedacht Spiritus in großen Mengen neben den Holzkohle-Säcken anzubieten", erläuterte der Minister.

Sicher grillen – So bleibt es ein Vergnügen 1/2:

-Wählen Sie einen qualitativ hochwertigen, sicherheitsgeprüften Grill ohne scharfe Kanten aus

- Stellen Sie den Grill unbedingt kippsicher auf. Achten Sie darauf, dass Sie zur Gartenbepflanzung und zu Gebäuden einen ausreichenden Abstand einhalten

- Verwenden Sie nur hochwertige Holzkohle nach DIN 51749. Sie verbrennt rückstandsfrei und ist ungiftig, d.h. sie enthält keine Teerrückstände

- Wählen Sie nur geprüfte Grillanzünder: Die Verpackung ist gekennzeichnet mit "DIN CERTCO" und einer "Reg. Nr. ..." (Registriernummer). Verzichten Sie auf Spiritus, Benzin oder andere leicht entzündliche Stoffe

- Gießen Sie nie Brennspiritus, Benzin oder andere leicht entzündliche Stoffe in die Glut. Verpuffungen und Stichflammen im Grill können zu lebensbedrohlichen Verbrennungen führen

Sicher grillen – So bleibt es ein Vergnügen 2/2:

- Tragen Sie Schürze und Grillhandschuhe, sie schützen gegen starke Hitzeentwicklung und heiße Fettspritzer

- Alkohol vermindert das Reaktionsvermögen. Wer den Grill "bedient", sollte klar denken können

- Kinder dürfen nur unter ständiger Aufsicht "mitgrillen", Anzündhilfen nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Grillen – ein Krebsrisiko?

Wenn Fleischsaft oder Fett in die Glut tropft, entstehen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK. Sie gelten als krebserregend. Auf Nummer Sicher gehen Sie deshalb, wenn Sie Grillfleisch in Aluminiumschalen grillen und verbrannte Stellen am Grillgut großzügig abschneiden.

 
 




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