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Herz-Kreislauf

Amerikanische Forscher kamen zu dem Schluss, dass die Cholesterinwerte allein nicht ausreichen, um das Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfall oder Gefäßerkrankungen präzise zu bestimmen

Eine wesentliche Rolle spielt das so genannte C-reaktive Protein (CRP), ein Eiweiß, das offenbar gefäßschützende Prozesse verhindert. Das berichtet das Forscherteam in der Zeitschrift "Circulation".

In einer Reihe von Experimenten haben die Forscher einen neuen molekularen Mechanismus entdeckt, der die Entstehung schädlicher Ablagerungen, so genannter Plaques in den Gefäßwänden fördert: Das C-reaktive Protein stiftet weiße Blutkörperchen und andere Moleküle dazu an, sich an die Wände zu heften und fördert damit die Entstehung von arteriosklerotischen Plaques. Gleichzeitig hindert es das Schutzenzym "eNOS" daran, dem Anhaften entgegenzuwirken und die Gefäße gesund zu halten.

Die Ergebnisse könnten neue Ansätze für die Entwicklung von Medikamenten liefern, sagen die Mediziner. Damit Ärzte das persönliche Risiko eines Patienten genauer einstufen können, sollte neben den Cholesterinwerten auch die Menge des C-reaktiven Proteins im Blut bestimmt werden, raten die Wissenschaftler.
pressetext/GesundheitPro.de

 

 

 

 
 

 





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