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Achtung, Wechselwirkung

Wer Mittel gegen erhöhte Blutfettwerte einnimmt, muss damit rechnen, dass andere Medikamente weniger gut wirken. Was Sie dagegen tun können Erhöhte Blutfettwerte, bei denen das gefäßschädigende LDL-Cholesterin im Vordergrund steht, spechen gut auf so genannte

Ionenaustauscherharze an: Die Wirkstoffe Colestyramin und Colestipol binden Gallensäuren und werden anschließend mit dem Stuhl ausgeschieden.

Auf diese Weise lässt sich die normalerweise geringe Ausscheidung von Gallensäuren um fast das Zehnfache steigern. Das entstehende Defizit gleicht die Leber aus, indem sie aus Cholesterin neue Gallensäuren produziert. Dadurch sinkt die Cholesterin-Konzentration im Blut – vor allem der LDL-Cholesterin-Spiegel geht nach unten. Ionenaustauscherharze können prinzipiell auch die Aufnahme anderer Arzneistoffe in den Körper beeinträchtigen und somit deren Wirkung abschwächen. Davon betroffen sind vor allem folgende Arzneigruppen: Gerinnungshemmer wie Phenprocoumon, Digitalis-Glykoside gegen Herzschwäche, Schilddrüsenhormone und Tetrazyklin-Antibiotika.

Rat: Andere Arzneimittel sollten mindestens eine Stunde vor oder frühestens vier bis sechs Stunden nach Colestyramin oder Colestipol genommen werden. Gesundheit

 

 

 

 
 

 





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