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Busenwunder

Busen: Baby kriegt Luft, Papa kriegt Lust

Jede Tier-Spezies, unsere nächsten Verwandten eingeschlossen, begnügt sich zum Säugen des Nachwuchses mit Zitzen. Warum kriegen Menschen-Babys zwei weiche Kissen zum Saugen vorgesetzt?

Die Antwort:

Die Entwicklung des Busens ist wahrscheinlich eine Anpassung an das große Gehirn der Babys. Der Ulmer Psychiatrie-Professor Manfred Spitzer weist daraufhin, dass ein menschliches Baby an einer glatten wölbungslosen Brust Atmungsprobleme bekommt. Je größer der Gehirnschädel, desto flacher das Gesicht. Beim Menschenkind liegen – anders als bei Affen – Mund und Nase in einer Ebene. Die vorstehende Schnauze macht es unseren tierischen Verwandten hingegen leicht, die Lippen zu spitzen und zum Saugen anzusetzen – die weiter hinten liegende Nasenöffnung bleibt frei. "Die menschliche weibliche Brust – das ist zunächst einmal eine unnötige Ansammlung von Unterhautfettgewebe;energetisch kostspielig, beim Rennen hinderlich und funktionell scheinbar ohne Belang," erklärt Spitzer. Augenscheinlich überwiegen dennoch die Vorteile, wenn Frauen mit einem Busen ausgestattet sind.

Busen:

Baby kriegt Luft, Papa kriegt Lust

Eine weitere, wenn auch indirekte Verbindung lässt sich zwischen Gehirn und Busen herstellen:
Die Gebärfähigkeit des Menschenweibchens hängt von der Beckenbreite ab. Schließlich muss ein großer Kopf durch dieses geburtstechnische Nadelöhr. Männer fahren daher auf breite Becken, sprich runde Hinterteile, ab – evolutionsbiologisch betrachtet. Nun beurteilt das Menschenmännchen seine Partnerin jedoch weitgehend von vorne und paart sich auch vorwiegend in dieser Stellung. Da verspricht ein großer Busen, was das Becken halten soll. Zwei dicke Vorwölbungen mit einer Vertiefung dazwischen – nichts anderes als ein Signal für Gebärfähigkeit. Ob das stimmt? "Richtig" oder "falsch" kann es auf diesem Gebiet nicht geben, so Professor Spitzer, allenfalls "plausibel" oder "weniger plausibel".

 
 




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