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Gesetzesänderung:

Kosten für Vater-Kind-Kur übernimmt die Kasse

Bisher entschieden die Kassen eigenständig, ob und in welcher Höhe die Kosten für eine Kur übernommen werden.

Das ist vorbei: Die gesetzlichen Krankenkassen haben die Kosten voll zu übernehmen

Gerade bei den ohnehin schon stressgeplagten Müttern stellten sich in den vergangenen Jahren immer mehr Krankenkassen quer, wenn es um die Kostenübernahme für eine Kur ging: Per Satzungsbeschluss bestimmte jede Kasse die Höhe ihrer Zahlung in Form einer so genannten Anteilsfinanzierung und ließ die Familien für die Erholung ihrer "Manager" teilweise tief in die Tasche greifen.

Doch damit ist jetzt Schluss.

Mit den Stimmen von SPD, GRÜNEN, CDU/CSU, FDP und PDS hat der Bundestag am 28. Juni 2002 einstimmig beschlossen, dass die gesetzlichen Krankenkassen Mutter-Kind-Kuren voll finanzieren müssen. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nutzten damit die "Chance, mit einer kleinen Gesetzesänderung die größte Ungerechtigkeit für Mütter und ihre Kinder in Bezug auf medizinische Vorsorge und Rehabilitation zu bereinigen. Ein Gesetzentwurf, der die Rechte und Pflichten der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation von Müttern und Kindern endlich mit denen der allgemeinen medizinischen Rehabilitation gleichstellt", kommentierte Melcher Franck, Geschäftsführer der Kur + Reha GmbH (Träger von fünf Mutter-Kind-Kliniken).

Aber ganz umsonst ist die Kur auch künftig nicht zu haben: Der gesetzliche Eigenanteil für Mutter-Kind-Kuren beträgt pro Tag 9 Euro. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich manche Familien auch davon befreien lassen.

Ausführliche Infos, Antragsunterlagen zum Download und Informationen zu Mutter-Kind-Kliniken finden sich unter der Adresse www.mutter-kind-kur.de. Es gibt außerdem von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr ein Infotelefon unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 2 23 23 73.

Auch Papa soll kuren können

Über eine halbe Million Männer in Deutschland erziehen ihr/e Kind(er) allein. Zusammen mit vielen anderen Vätern, die ihre elterlichen Pflichten ernst nehmen, leiden auch sie zunehmend unter Mehrfachbelastung und chronischen Erkrankungen.
Gute Nachrichten gibt es nun auch hier: Der Gesetzgeber hat gleichzeitig mit der Vollfinanzierung von Mutter-Kind-Maßnahmen auch die Vater-Kind-Kur gesetzlich verankert (§ 111a SGB V). Der Gesetzesentwurf ist bereits vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat gebilligt worden.

Kosten für Vater-Kind-Kur übernimmt die Kasse

Eine Klinik, die bereits seit zwei Jahren Vater-Kind-Kuren mit einem männerspezifischen Fachkonzept anbietet, ist die Vater-Kind-Klinik Feldberg. Nach einer Prüfung der medizinischen Notwendigkeit werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung voll übernommen.

Interessierte Familien können sich auf der Internet-Seite
www.vater-kind-kur.de
oder kostenlos am Telefon von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Nummer 0800 / 2 23 23 73 informieren.

 
 




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