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Viele Frauen leiden an den Tagen vor den Tagen. Was so mancher Mann für Hysterie hält, teilen Mediziner in vier Gruppen ein. Finden Sie heraus, zu welchem "Typ" Sie gehören und wie Sie Ihre Beschwerden gezielt bekämpfen können

Manchen Frauen geht es in der zweiten Zyklushälfte überhaupt nicht gut. Sie sind leicht reizbar, die Laune sinkt auf den Tiefpunkt, der Busen spannt, der Heißhunger auf Süßes wird unbezwingbar und dann sprießen auch noch Pickel. Mediziner unterscheiden je nach vorherrschenden Symptomen vier "Leidens-Typen". Überprüfen Sie selbst, welche Kategorie am ehesten auf Sie zutrifft und was Ihnen am besten hilft. Kleiner Tipp: Weil das komplizierte Miteinander von Körper und Seele von Frau zu Frau verschieden ist, brauchen Sie während der Behandlung etwas Geduld. Oft stellt sich ein Erfolg erst nach mehreren Monatszyklen ein.

Typ A: Die Ängstliche Frauen vom Typ A (von engl. anxiety, die Angst) sind in den Tagen vor den Tagen besonders leicht zu beunruhigen. Vieles, was sie sonst gelassen nehmen, erscheint plötzlich bedrohlich und unbezwingbar
Typ B: Die Aufgedunsene Frauen vom Typ H (von engl. hyperhydration, Wassereinlagerung) leiden besonders unter Wassereinlagerungen: Sie nehmen an Gewicht zu, fühlen sich dick und unförmig, leiden unter Brustspannen
Typ C: Die Heißhungrige Frauen vom Typ C (von engl. craving, das Verlangen) haben kurz vor ihrer Periode einen enormen Appetit: Vor allem Süßigkeiten sorgen für wahre Heißhunger-Attacken
Typ D: Die Empfindsame Frauen vom Typ D ( von engl. depression, starke Niedergeschlagenheit) sind in dieser Phase besonders reizbar, schon bei Kleinigkeiten brechen sie in Tränen aus

Was steckt hinter den Beschwerden?
Ärzte vermuten, dass neben seelischen Aspekten, beispielsweise einer zwiespältige Einstellung gegenüber dem Frausein oder gegenüber einer möglichen Schwangerschaft, Störungen im komplexen Zusammenspiel der Hormone, vor allem Östrogen, Progesteron und Prolaktin, eine Rolle spielen können. Auch ein Mangel an den Botenstoffen Serotonin und Dopamin kann einen Einfluss haben. Daneben kann sich auch die Ernährung negativ bemerkbar machen: Salzreiche Kost, gesättigte Fettsäuren und fehlende Vitamine, beispielsweise B6, werden unter anderem als Mitverursacher diskutiert. Was viele nicht wissen: Hinter monatlich wieder-kehrenden Beschwerden kann in manchen Fällen eine Endometriose stecken. Bei dieser Erkrankung haben sich Schleimhautzellen aus der Gebärmutter im Bauchraum angesiedelt – häufig in der Scheide, an den Eierstöcken und an den Eileitern. Wissenschaftler nehmen an, dass mindestens fünf Prozent aller Frauen mit starken monatliche wiederkehrenden Beschwerden an Endometriose leiden.

Besser gelaunt durch die Tage
Es gibt ein paar einfache Rezepte, die sich bei jedem "Typ" bewährt haben: Gehen Sie sparsam um mit Kaffee, koffeinhaltigen Getränke, Alkohol und reinem Zucker – denn diese Stoffe machen leicht nervös. Verzichten Sie auch auf kochsalzreiche Lebensmittel. Ernähren Sie sich vollwertig und ausgewogen mit wenig tierischen Fetten. Entspannungsübungen wie Yoga, Qi Gong, Tai Chi und meditative Techniken helfen, auf natürliche Weise Stress abzubauen, zu entspannen und den Hormonspiegel sanft auszugleichen. Gönnen Sie sich hin und wieder eine Fußreflexzonen-Massage, sie regt die Selbstheilungskräfte an. Bei Kopfschmerzen haben sich autogenes Training und Muskelrelaxation nach Jacobson bewährt.

 
 




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