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Gebildete Eltern

Nanu? Warum lassen 'Schlaue' selten impfen?
Gerade von gebildeten Eltern ist eigentlich zu erwarten, dass sie ihre Kinder vorsorglich gegen Infektionskrankheiten impfen lassen. Aber Pustekuchen, ausgerechnet diese Elterngruppe lässt den Impfschutz schleifen Normalerweise gehen Ärzte davon aus, dass mit steigender Bildung das Gesundheitsverhalten besser wird – beim Impfen aber verhalte es sich genau umgekehrt, teilt das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin unter Berufung auf eine Studie in München mit 464 Eltern mit.

Eltern mit höherer Bildung verzichten bei ihren Kindern besonders oft auf Impfungen.
Die Erklärung des Institutes:Durch höhere Bildung verringere sich die soziale Distanz gegenüber dem Arzt, seine Vorschläge würden nicht kritiklos übernommen.

Impfschutz mit Lücken:
In der Gruppe derjenigen Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Masern, Mumps oder Röteln impfen ließen, hält auch die Mehrheit (60 Prozent), «naturheilkundliche Verfahren in vielen Fällen für besser» als die Methoden der Schulmedizin. Von den Impfbefürwortern ist nur etwa jeder Dritte dieser Auffassung. Insgesamt sind in den alten Bundesländern 89,7 Prozent der Kinder bei der Einschulung gegen Masern geimpft, 89,3 Prozent gegen Mumps und 82,1 Prozent gegen Röteln. In München und in Bayern insgesamt seien die Raten etwas niedriger, so das Institut.

 

 

 

 
 




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